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https://doi.org/10.25532/OPARA-1548
Moeller, M., Juler, T., Patzelt, A., and Lenzen, A. „OpenBridgeLAB Output-Only Acceleration Data – Reference State, Damage State 1, and Damage State 2”, OPARA, 2026.
Das OpenBridgeLAB, eine Versuchsbrücke, die zur Untersuchung von Methoden zur Zustandsüberwachung von Bauwerken errichtet wurde, wurde mit 32 einachsigen piezoelektrischen Beschleunigungssensoren ausgestattet, um das Strukturverhalten unter Umgebungsanregung zu messen. Bei der Brücke handelt es sich um eine vorgespannte Betonbrücke, die aus drei Feldern mit einer Länge von jeweils 15 m besteht. Die Brückenfahrbahn setzt sich aus drei vorgefertigten T-Träger-Elementen zusammen. Für die Untersuchungen wurden lediglich die Felder 1 und 2 mit Beschleunigungssensoren ausgestattet, da Feld 3 strukturell entkoppelt ist. Der Datensatz besteht aus drei verschiedenen Ensembles: dem Referenzzustand (RS), in dem sich die Brücke in einem unbeschädigten Zustand befindet, dem Schadenszustand 1 (DS1) und dem Schadenszustand 2 (DS2). Nach der Erfassung der RS-Messungen wurde in Feld 2 des OpenBridgeLAB eine Beschädigung herbeigeführt. Eine zweite Beschädigung wurde anschließend in Feld 1 herbeigeführt, nachdem die Messungen für DS1 erfasst worden waren. Eine detaillierte Beschreibung der Schadensszenarien und ihrer Positionen findet sich in der begleitenden Veröffentlichung. Zusätzlich zum Datensatz wird ein Datenblatt bereitgestellt. Das Datenblatt enthält eine detaillierte Beschreibung der Messungen, einschließlich der Sensorpositionen, der Abtastrate, der Anzahl der Messungen und der Datenstruktur. Diese Forschungsarbeit ist Teil des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Schwerpunktprogramms SPP100+.
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Dataset 2024 - Flossgrabenbrücke
https://doi.org/10.25532/OPARA-767
Bei dem Dataset 2024 handelt es sich um eine Sammlung von Messungen des Großversuchs, der am 10.09.2024-12.09.2024 an der Flossgrabenbrücke durchgeführt wurde:
Die vorgestellte Forschung ist Teil des SPP100+ der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Gegenstand der Forschung ist die frühzeitige Erkennung von Schäden, insbesondere an großen Brückenbauwerken. Zu diesem Zweck wurde an der Flossgrabenbrücke bei Zeitz (Deutschland) ein Großversuch zur schwingungsbasierten Output-Only-Schadensdetektion durchgeführt. Das Experiment wurde über drei Tage durchgeführt, wobei das Bauwerk mit 56 einachsigen piezoelektrischen Beschleunigungssensoren ausgestattet wurde. Bei dem Versuchsbauwerk handelt es sich um ein Brückenbauwerk aus dem Jahr 2001, das Teil der Bundesstraße B2 mit zwei Fahrspuren ist. Die Brücke besteht aus sieben Feldern mit einer Gesamtlänge von 358 m und einem Gesamtgewicht von ca. 4750 t. Der Überbau besteht aus einer Ortbetonplatte, die auf einem trapezförmigen, torsionssteifen Stahlhohlkasten mit geneigten Stegen aufliegt. Der Großversuch wurde in eine Referenzphase und zwei schadensäquivalente Lastfallphasen unterteilt. Als Zusatzmasse wurden Lastkraftwagen mit einer Gesamtmasse von 39 t eingesetzt und als Massenänderungen in Feld 4 und Feld 3 platziert. Während des gesamten Verlaufs des Großversuchs war eine Fahrspur gesperrt, während die andere für den Verkehr freigegeben war. Der Versuch wurde mit freundlicher Unterstützung des LSBB Sachsen-Anhalt realisiert.
Zum Dataset: Ergänzendes Datasheet/Read Me
Dataset 2023 - Technikum
https://doi.org/10.25532/OPARA-524
Bei dem Dataset 2023 handelt es sich um eine Sammlung von Messungen von Labor- und Freifeldversuchsstand:
Der Datensatz enthält Schwingungsdaten des dualen Testfelds unter ambienter Anregung. Das duale Testfeld besteht aus dem Versuchsstand im Labor mit konstanten Bedingungen und einem Freifeldversuchsstand mit variierenden Bedingungen. Beide Aufbauten sind mechanisch identisch und mit 24 piezoelektrischen Beschleunigungssensoren PCB393A03 ausgestattet. Der Datensatz enthält verschiedene Massenveränderungen unter konstanten Bedingungen (Labor) und variierenden Bedingungen (Freifeld). Für den Freifeldversuchsstand werden Umweltdaten (d.h. Lufttemperatur, Oberflächentemperatur, Windgeschwindigkeit, Windrichtung, Regenereignisse) bereitgestellt. Die Länge einer Messung beträgt 10 Minuten und wurde auf eine Abtastfrequenz von 1 kHz downgesampled (Abtastfrequenz während der Messung 10 kHz). Bitte beachten Sie das zugehörige Datasheet.